Peter Sodann

liest Flüchtlingsgespräche von Bertolt Brecht (Auszüge)

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Einer der letzten ganz großen Schauspieler, die noch unter Intendantin Helene Weigel auf der Bühne des Berliner Ensembles standen, wird am 1. Juni diesen Jahres 80 Jahre. Und Peter Sodann greift noch einmal zu einem großen Brecht-Text: Den „Flüchtlingsgesprächen“. Dahinter schreibt er in Klammern „Auszüge“, was bewusst doppeldeutig verstanden werden darf, denn es geht natürlich auch um die „Auszüge“, welche die öffentliche Diskussion und die Politik gegenwärtig dominieren.

Die in den frühen vierziger Jahren geschriebenen Dialoge der Flüchtlingsgespräche handeln vom Alltag der aus Deutschland Vertriebenen, vertreten durch den Intellektuellen Ziffel und den Arbeiter Kalle, die sich im Restaurant des Hauptbahnhofs von Helsinki über die internationale Lage und die eigene Situation unterhalten. Ziffel und Kalle führen ausgesprochen subversive Dialoge über die deutsche Herrschaft, die Machtverhältnisse in ihrem Exil und die Geschichte, die heute nichts an Aktualität eingebüßt haben. Und es gibt wohl wenige, die Wirkungsmacht und Ton dieser Gedanken derart zum Klingen bringen können, wie Peter Sodann.

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